Konzeption und Zielsetzung
Kinder und Jugendliche werden in ihrer individuellen Persönlichkeit, in ihrem So-Sein,
akzeptiert und ernst genommen. Dadurch entsteht ein angstfreier, entwicklungsfördernder
Schonraum, der grundlegendes Vertrauen zur Therapeutin ermöglicht und die für den
psychotherapeutischen Prozess notwendige Beziehung zuläßt.
Generell steht das Wohlbefinden der Kinder / Jugendlichen im Mittelpunkt. Sie werden
grundsätzlich vertraulich behandelt.
Vor Behandlungsbeginn wird anhand einer ausführlichen psychologischen Untersuchung
die monentane Befindlichkeit und individuelle Situation des Kindes / Jugendlichen
durch die Therapeutin ermittelt. Insgesamt stehen 5 probatorische Sitzungen zur
Verfügung,in denen die Notwendigkeit und die Bereitschaft zur psychotherapeutischen
Behandlung geklärt wird und ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kind / Jugendlichen
und seinen Bezugspersonen (Eltern, Pflegeeltern )aufgebaut werden kann.
Danach kann die Psychotherapeutischen Behandlung bei der Krankenkasse beantragt werden.
Bei einer bewilligten Psychotherapie kann in der Regel von einem Behandlungszeitraum
von 6 bis 18 Monaten ausgegangen werden.
Das psychotherapeutische Setting besteht aus Einzelsitzungen mit dem Kind / Jugendlichen,
die einmal wöchentlich für 50 Minuten stattfinden. Zusätzlich werden in regelmässigen
Abständen Gespräche mit den Erziehungsberechtigten geführt.
Die psychotherapeutische Behandlung wird durchgeführt auf einem tiefenpsychologisch
fundierten Ansatz, d.h. es werden die aktuellen Konflikte (Probleme, Sorgen, Ängste)
des Kindes oder Jugendlichen verstanden, erklärt und schliesslich unter Berücksichtigung
seiner individuellen Möglichkeiten, entsprechend der aktuellen Entwicklungsphase und
unter Einbeziehung seines sozialen Umfeldes aufgelöst und Weiterentwicklung ermöglicht.
Ziel ist die Hinführung der Kinder und Jugendlichen zur Selbstbestimmung und
Eigenständigkeit. Sie sollen ihre Gefühle und Stärken aber auch ihre Schwächen
kennen- und akzeptieren lernen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern, mehr
Selbstbewußtsein aufbauen und erfahren, wie sie selbst mit sich und mit ihrer Umwelt
konfliktfreier und lebensbejahender umgehen können.
Die Einbeziehung der Bezugspersonen, also der Eltern, der Erzieher, der
Lehrer und auch der Ärzte, ist ein wichtiger Bestandteil meiner
psychotherapeutischen Arbeit.